von Natascha Wanek am 23.07.2020 in Kategorie: Vegan

Kaspressknödeln und lauwarmer Krautsalat mit Speck

Der Rezepttitel mag vielleicht die Frage aufwerfen, ob du hier wirklich richtig bist….also vegan und so. Selbstverständlich! Es gibt nach wie vor Dinge, die wir in der veganen Ernährungsweise nicht 1:1 ersetzen können, aber das meiste ist nur eine Frage der Kreativität und des Know-How. Ich verspreche dir, du wirst begeistert sein und hier hast du ein Rezept an der Hand, das österreichischer gar nicht sein könnte.

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Kaspressknödl und lauwarmer Krautsalat mit Speck

Knusprig zarte Kaspressknödl kombiniert mit deftigem Krautsalat. Die Zutaten werden zügig verarbeitet und der Krautsalat lässt sich auch super am Vortag vorbereiten und bei Bedarf leicht erwärmen.
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Gericht: Hauptgericht, Hauptspeise
Land & Region: Österreich
Keyword: Käse, Knödeln, Kraut, Speck
Vorbereitungszeit: 2 days
Zubereitungszeit: 1 Stunde
Portionen: 4 Portionen

Zutaten

Lauwarmer Krautsalat mit Speck

Kaspressknödl

  • 400 g Semmelwürfel
  • 500 ml Pflanzenmilch
  • 1 Stk. Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 4 EL Grieß
  • 150 g Käse vegan (geraspelt oder in Scheiben)
  • 1 EL Hefeflocken
  • 1 Bund Petersilie
  • 1/2 KL Kala Namak (Schwarzsalz)
  • 1 EL pflanzliche Margarine
  • Salz, Pfeffer

Anleitungen

Vorbereitung Krautsalat

  • Das Kraut halbieren, den Strunk entfernen und in feine Streifen schneiden oder mit der Küchenmaschine entsprechend zerkleinern. In eine große Schüssel geben, gut einsalzen und mit den Händen so lange durchkneten, bis sich das Salz aufgelöst hat und das Kraut merklich weicher geworden ist. Zugedeckt im Kühlschrank am besten über Nacht durchziehen lassen.

Zubereitung Krautsalat mit Speck

  • Für den Krautsalat in einem Topf die Gemüsesuppe erhitzen, den Apfelessig, den Hesperidenessig, das Pflanzenöl und den Kümmel zugeben und kurz miteinander aufkochen lassen. Das Kraut etwas mit den Händen ausdrücken und in den Topf geben. Gut umrühren, die Hitze etwas reduzieren und so lange kochen, bis die gewünschte Konsistenz/Bissfestigkeit vom Kraut erreicht ist. Nochmals abschmecken und eventuell salzen. (ACHTUNG! Nicht schon zu Beginn salzen, da sowohl die Suppe in der Regel bereits gesalzen ist, als auch das Kraut!)
  • Für den Speck den Räuchertofu in feine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit etwas Pflanzenöl und pflanzlicher Margarine anrösten, bis er Farbe nimmt. Den Speck dabei mit Knoblauch, Majoran, Salbei, Salz und Pfeffer würzen. Die Wacholderbeere im Ganzen einfach mitrösten.
  • Krautsalat und Speck miteinander vermengen und etwas durchziehen lassen. Man kann den Krautsalat lauwarm sofort essen oder ein paar Stunden durchziehen lassen. Er lässt sich super aufwärmen (wenn man ihn lauwarm essen mag) oder auch kalt genießen.

Zubereitung Kaspressknödl

  • Die Semmelwürfel in eine große Schüssel geben und mit Pflanzenmilch übergießen. 2/3 der Pflanzenmilchmenge können sofort verwendet werden, den Rest noch zurückbehalten. Gut umrühren und 20-30 Minuten insgesamt rasten lassen. Nach 10 Minuten nochmals gut umrühren und eventuell Pflanzenmilch nachgießen. Die Semmelwürfel sollen schön weich sein, damit eine formbare Masse entsteht.
  • Den Zwiebel fein würfeln und den Knoblauch hacken. Beides in etwas pflanzlicher Margarine anschwitzen.
  • Die Petersilie waschen, die Blätter abzupfen und fein hacken. Tipp: Die Stiele können eingefroren und für die nächste Suppe verwendet werden.
  • Zur Semmelwürfelmasse kommt nun etwas Grieß. Auch hier schrittweise hinzufügen, gut umrühren, kurz rasten lassen und prüfen, ob die Masse noch zu feucht ist oder passt. Zwiebel, Knoblauch, Petersilie, Hefeflocken, Salz, Pfeffer, Kala Namak und den Käse untermengen.
  • In einer Pfanne Pflanzenöl erhitzen (ca. 1cm hoch), mit den Händen Laibchen formen und auf beiden Seiten goldgelb und knusprig herausbacken. Wenn du sie gleich essen möchtest, kannst du die Kaspressknödel auf einem Teller im Backrohr bei 90°C Ober-/Unterhitze warmstellen, bis du anrichtest. Ansonsten kannst du sie auch auf einem Küchenpapier oder auf einem mit Backpapier belegten Backblech abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. Zum Aufwärmen einfach 10 Minuten bei 140-160°C Heißluft ins Backrohr schieben.

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