von Natascha Wanek am 30.01.2019 in Kategorie:  Vegan

Schoko-Banane Porridge mit Blutorangen

Im Winter starte ich immer mit einer warmen Schüssel Haferbrei, auch als Porridge bekannt, gerne in den Tag. Dabei wechsle ich je nach Tageslust und -laune was rein und drauf kommt.

Meine Vorliebe zum Haferbrei ist zugegeben dem Ayurveda entsprungen. Da und auch im TCM wurde mir unzählige Male vorgebetet ich soll doch bitte mit einem warmen Frühstück, vor allem in der kalten Jahreszeit, für meinen desolaten Bauch starten. Lange hat es gedauert (es braucht manchmal recht lang, bis ich überzeugt bin). Und ja, mein Magen belohnt mich immer mit einem dankbaren Wohlgefühl. Es ist also tatsächlich was dran, ich schwörs ;)

Die Basis

Die Basis bilden die Haferflocken. Ich bevorzuge hier Kleinblatt Haferflocken, da hier die Zubereitungszeit einfach kürzer ist, Bio-Qualität und wenn es möglich ist, glutenfrei. Beim Thema Hafer und Gluten habe ich schon alles Mögliche gehört. Von Hafer selbst hat keine oder äußerst geringe Belastungen mit Gluten, wenn dann stammen diese nur aus Mühlen und Teilen, die an der Produktion beteiligt sind, die auch mit glutenhaltigen Getreiden in Berührung kommen. Es gibt aber auch den Ansatz, dass Hafer sehr wohl glutenhaltig ist und von Menschen mit einer hohen Empfindlichkeit oder sogar Zöliakie grundsätzlich tabu ist. Für meine Zwecke ist der handelsübliche, glutenfreie Hafer vollkommen ok. Also kann ich dir hier nur raten, selbst nachdenken oder ausprobieren, wohin die Reise hingehen soll/darf.

Die Gewürze

Bei den Gewürzen für dein Porridge kannst du deiner Fantasie freien Lauf lassen. Kakao, Zimt, Vanille, Ingwer, Lebkuchen-Gewürz, Winterzauber-Gewürzmischung (und wie sie nicht alle heißen), Kurkuma, uvm. Würz‘ dir deinen Haferbrei wie es dir gefällt! Da gibt es keinerlei kulinarische Einschränkungen! Wenn ich so gar keinen Plan beim Würzen hab, greifen wir zuhause gerne auf eine der köstlichen, süßen Gewürzmischungen von Sonnentor zurück.

Das Obst

Selbiges gilt für das Obst. Hier bieten sich die Klassiker Banane und Apfel an. Aber auch Beeren, Birnen, Zwetschken, Marillen, Pflaumen, Kiwi, Kaki, Ananas, Granatapfelkerne usw. Oder Trockenobst wie z.B. Rosinen, Cranberries, Datteln, Kompott und Fruchtmus.

Kompott würde ich vor allem dann empfehlen, wenn deine Verdauung mit frischem Obst noch nicht so ganz zurechtkommt oder Schwierigkeiten hat. Das großartige dabei ist, man kann so ziemlich aus jedem Obst ein leckeres Kompott zaubern.

Das Topping

Als Topping für das Porridge ist die Auswahl ebenso unbegrenzt. Je nachdem wie und ob es knusprig sein soll, geht’s los bei den Nüssen (ich empfehle sie dir in gemahlener Form, sonst wird’s gar hart beim Beißen). Danach kommen die Samen und Kerne (Sesam, Sonnenblumenkerne, Hanfsamen, Leinsamen, Flohsamen, Chiasamen, …) bis hin zu, ich nenne sie immer, Müslifragmenten wie z.B. gepoppte/r Amaranth/Hirse/Quinoa/Reis/Dinkel, crunchy Haferflocken, Knuspermüsli, Cornflakes, usw.

Die Süße

Zu guter Letzt die Süße. Du kannst deinen Brei natürlich auch ohne Süße genießen, aber ich persönlich brauch ein bisschen was oben drauf. Zuhause haben wir uns auf Dattelsirup vom Dattelbär eingeschossen. Es bieten sich aber auch noch Agavendicksaft, Reissirup, Ahornsirup, Birkenzucker, Kokosblütenzucker(sirup) an.

Egal wie du deinen Porridge zusammenstellst – trau dich einfach, experimentiere, bring die Sonne in deinen Teller :) Ich persönlich finde ja, es gibt nichts schlimmeres, als ein monotoner Start in den Tag und immer dasselbe Programm. Also weg mit dem Frühstücksblues und her mit der bunten Porridge-Routine.

Mehr Abwechslung für deinen veganen Frühstückstisch? Lass dich gerne von meinen anderen Frühstücksideen einfach inspirieren. Probier doch mal feine Pancakes, köstliche French-Toasts oder eine pikante Tofu-Eierspeis.

Klassischer Haferflocken-Porridge abgewandelt mit Blutorangen, Banane und schokoladiger Geschmacksnote. Serviert in einer weißen Schale, belegt mit Bananenscheiben und Blutorangenfilets. Dazu eine Tasse Kaffee.

Schoko-Banane Porridge mit Blutorangen

Das klassische Porridge Rezept abgewandelt mit Blutorangen, Banane und schokoladiger Geschmacksnote.
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Gericht: Frühstück
Land & Region: Österreich
Keyword: Bananen, Blutorangen-Schoko-Kuchen, Dattelsirup, Haferflocken, Kakao, Pflanzenmilch, vegan
Vorbereitungszeit: 2 Minuten
Zubereitungszeit: 7 Minuten
Arbeitszeit: 10 Minuten
Portionen: 1 Person

Zutaten

  • 3 EL Haferflocken (Kleinblatt)
  • 150-250 ml Wasser
  • 100-150 ml Pflanzenmilch
  • 1 TL Kakao, gehäuft
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Banane, in Scheiben geschnitten
  • 1 Blutorange, in Filets geschnitten
  • 1 EL Dattelsirup
  • 1 EL Amaranth, gepoppt

Anleitungen

Zubreitung im Topf am Herd:

  • Haferflocken und Wasser miteinander vermengen und in einem Topf zum Kochen bringen und für 5 Minuten leicht köcheln lassen – immer wieder umrühren und bei Bedarf Wasser (oder auch Pflanzenmilch) nachgießen!

Zubereitung im Dampfgarer (ohne Druck, 100°C)

  • Für die Zubereitung im Dampfgarer ebenso Haferflocken und Wasser in einem hitzebeständigen, offenen Geschirr (Bsp. Pyrex, deine Müslischale tuts aber auch) vermengen und bei 100°C 7 Minuten lang erhitzen.
  • Währenddessen die Banane in Scheiben schneiden (oder mit einer Gabel zermatschen) und die Blutorange mit einem scharfen Messer in Filets schneiden. Den Saft der Blutorange kannst du entweder in den Brei dazugeben oder du machst es wie ich – ich schneide/filetiere die Blutorange über einer Schüssel und schlürf den Saft dann einfach ohne Umweg gleich aus ;) 
  • Den heißen Brei mit dem Kakao und dem Zimt vermengen und Pflanzenmilch nach Belieben zugeben. (die Pflanzenmilch gibt dem Brei eine besondere Cremigkeit)
  • Das Obst entweder darauf anrichten oder untermischen. Mit gepoppten Amaranth und Dattelsirup vollenden.

Guten Appetit! :)

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